Newsletter Februar 2012

Liebe Kundinnen und Kunden, 
liebe Interessentinnen und Interessenten,  

Im aktuellen Newsletter erwarten Sie folgende Themen:

Veranstaltung – Urlaub mal anders; „Was brauche ich zum Glücklichsein?” 
Tipps für die Stimme - Gähnen befreit die Stimme und was tun bei Heiserkeit 
Körpersprache - 
Einen Raum betreten und was ist beim Überreichen der Visitenkarte zu beachten 
Zum Nach- und Weiterdenken
A – Z (aus dem Coachingalltag) – D wie „diesmal mache ich es anders...” 
 

Veranstaltung

„Was brauche ich zum Glücklichsein?”   Verbinden Sie Urlaub und Seminar - nachhaltiger als ein gewohnter Urlaub 

vom 02. - 05. Juli 2012 in Schönau am Königssee 

Wir tun viel, um ein glücklicheres Leben zu führen - und fühlen uns dadurch oftmals nicht glücklicher. Was ist Glück denn überhaupt? Freude, Gesundheit, Zufriedenheit, Geld, Liebe, Karriere und Erfolg? Das alles sind Faktoren, die eine gute Basis für ein schönes Leben bieten - doch machen sie alleine das Glück aus? Was kommt Ihnen beim Wort Glück als Erstes in den Sinn - welche Bilder erscheinen vor Ihrem inneren Auge? Oft verwechseln wir Glück haben mit glücklich sein, weil wir es zu stark von äußeren Faktoren abhängig machen. 
Doch wie können wir unser Empfinden von Glück steigern? 

Gemeinsam mit Michael Kaiser ist ein Seminarkonzept entstanden. Nähere Informationen zum Seminar finden Sie hier. 

Wir wollen Sie mit Humor und Interesse begleiten und Sie anregen, sich mit Neugier und Wertschätzung Ihrem Glück zu nähern. Denn es gibt nicht DEN Weg zum Glück oder DAS Glück - Glück ist ein ganz individueller und persönlicher Weg. 

Tipps für die Stimme

Gähnen hat einen erfrischenden Effekt auf den gesamten Körper und lockert vor allem die Kiefergelenke und -muskeln. Gähnen Sie also herzhaft und lassen Sie dabei auch Ihrer Stimme freien Lauf - wenn Sie dies morgens unter der Dusche durchführen, werden die Schleimhäute durch die hohe Luftfeuchtigkeit gleich noch optimal befeuchtet. 

Übrigens: Bei Heiserkeit sprechen Sie lieber normal, anstatt zu flüstern - wenn Sie sich keine stimmliche Auszeit nehmen können. Flüstern strengt die Stimme mehr an, weil dadurch ein höherer Druck auf den Stimmlippen aufgebaut wird. Nehmen Sie sich so viel Auszeit vom Sprechen wie möglich. Lassen Sie scharfe Bonbons unbedingt weg und greifen Sie eher zu milden Salzpastillen. 

Körpersprache

Wenn Sie einen Raum betreten, bleiben Sie nicht im Türrahmen oder am Eingang stehen, um sich einen Platz im Raum zu suchen. Gehen Sie selbstbewusst in den Raum hinein, von dort überblicken Sie am besten, wo der Platz ist, den Sie gerne einnehmen möchten. 

„Darf ich Ihnen meine Karte geben?” Kontakte im Geschäftsleben sind das A und O. Was gibt es beim Überreichen und Annehmen der Visitenkarte zu beachten? Die Visitenkarte Ihres Gesprächspartners ist sein Symbol für seine Tätigkeit, seine Firma und sollte daher auch respektvoll behandelt werden. Nehmen Sie die Karte dankend an, widmen Sie der Karte durch einen Blickkontakt kurz Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Sie Ihre Karte übergeben, dann geben Sie diese möglichst so weiter, dass Ihr Name auf den ersten Blick erkennbar ist. 

Zum Nach- und Weiterdenken

Viele verlangen vom Leben, dass es möglichst reibungslos funktioniert. Es soll „schön” und „erfüllt” sein; die Dinge sollen so funktionieren, wie wir uns das ersehnen. Doch manchmal bietet das Leben Überraschungen - auch unliebsame oder gar „unfaire”. Kann man sein Leben (und vor allem sich selbst) dennoch lieben? 
Gehört es nicht auch zum Leben dazu, dass es uns vor Herausforderungen stellt?
Jeder von uns scheitert auch mal - bekommt die Dinge nicht so hin, wie er es sich vorgenommen hat, muss Niederlagen einstecken. Doch wie oft verbergen wir dies, um erfolgreich zu wirken und Erwartungen zu entsprechen?  
Um schwierige Lebenssituationen zu meistern, braucht es einen Schutzschirm. Dieser Schutz ist das Vertrauen in sich selbst, sein eigenes Leben in Griff zu bekommen und mit schwierigen Situationen umgehen zu können. 

Doch wie passt es zusammen, wenn wir uns nicht einmal eingestehen, dass dies zum Leben dazugehört und über Niederlagen oder Schwierigkeiten nicht sprechen? Wie oft nehmen wir dies als Teil der Erfahrungen eines Lebens, das wir besser verbergen?  
Soziale Netzwerke und Freundschaften, auf die man sich verlassen kann, sind genauso wichtig wie der optimistische Blick in die Zukunft, das Akzeptieren der derzeitigen Situation, die Suche nach Lösungsstrategien, die Übernahme der eigenen Verantwortung und aktiv etwas zu tun. 
Und wenn wir doch einmal darüber sprechen, was nicht gut oder sogar ganz daneben lief, machen wir anderen Menschen Mut, dies auch zu tun und natürliche Erfahrung im Leben zu sehen. Wir können aus den eigenen und aus den Geschichten der anderen lernen. 
Damit ist nicht gemeint, über schwierige Situationen zu jammern und Freunde und soziale Netzwerke als "Seelischen Mülleimer" zu benutzen - sondern den Mut zu haben, sowohl den positiven, als auch den negativen Dingen im Leben Raum zu geben.  

A-Z

Diesmal mache ich es anders...

Wonach suchen wir in einer Beziehung? Immer mehr Menschen haben eine sehr genaue Vorstellung davon, wie Ihr Partner / Ihre Partnerin sein soll. Es läuft ein inneres „Anforderungsprogramm". Wenn das innere Anforderungsprogramm viele Punkte als erfüllt wahrnimmt, dann lässt man sich auf eine Beziehung ein. Doch immer weniger Menschen haben eine glückliche Beziehung - denn der Blick fällt plötzlich auf die Dinge, die noch fehlen, auf Kriterien, die mehr erfüllt sein könnten. Es fangen Überlegungen an, ob sich nicht möglicherweise eine bessere Gelegenheit in der Zukunft ergibt - ob wir etwas verpassen. Und so entsteht ein Druck, unter dem die Beziehung zerbricht, bevor überhaupt richtige Nähe entstehen konnte. 
Sich Zeit geben, um sich kennen zu lernen - anstatt von einem Beziehungsirrtum zum nächsten zu hetzen, scheint eher eine seltene Qualität geworden zu sein. 
Häufig ist das „Anforderungsprogramm" bestückt mit Kriterien, die das Äußere, die Freizeitgestaltung und Vorstellungen betreffen. Erwünschte Eigenschaften oder gemeinsame Hobbies können sich auch entwickeln... 

Wenn ich in meiner Arbeit die Frage stelle: „Wann fühlt sich für Sie eine Partnerschaft so an, dass Sie diese als erfüllt empfinden?", fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus und dennoch kann man es sehr gut zusammenfassen: Wir wollen uns angenommen, geliebt und respektiert wissen. Wir wollen wir selbst sein dürfen und für das geliebt werden, was wir sind. 

Doch sind wir selbst dazu bereit, den anderen so zu nehmen, wie er ist, mit all den Gemeinsamkeiten, Unterschieden, individuellen Facetten...? 

Wir müssen uns auf den anderen einlassen, damit Nähe entstehen kann - und damit sich das entwickeln kann, was wir uns wünschen.

Vielmehr geht es also um eine Gefühlsqualität, die daraus resultiert, wie wir miteinander umgehen, miteinander sprechen - zuhören können, Ideen entwickeln, uns aufeinander einstellen und einlassen, anstatt möglichst viele Vorstellungen erfüllt zu wissen. Raum geben - statt Kriterien erfüllen. Zum Weiterlesen/Tipps


Wer eigene Wege gehen will, 
muss sie sich selber bahnen. 

Michael Marie Jung

 

Höre jeden Tag in Dich hinein, 
damit Du erfährst, 
was Du Dir zu sagen hast. 

Suchen Sie sich einen Ort der Ruhe und Stille und ziehen Sie sich dorthin regelmäßig zurück. Wenden Sie sich selbst zu und treten Sie bewusst aus der Interaktion mit der Umwelt heraus. Nutzen Sie zum Beispiel die Mittagspause oder eine Stunde pro Tag, die Sie in besonderer Weise für sich selbst nutzen, Ihre Lieblingsmusik hören, spazieren gehen...

 

Wenn wir zum Beispiel eine Präsentation vorbereiten oder in Gesprächen unseren Standpunkt beziehen möchten, verstricken wir uns oftmals in Argumentationen und Endlossätzen. 

Dabei hilft das 4 Fragenprinzip für die Vorbereitung: 

Warum möchte ich dies sagen? 

Was möchte ich sagen - also welche Fakten sind zum Verständnis wichtig? 

Wie möchte ich es vermitteln? 

Wozu soll das, was ich sage, führen? Was möchte ich, was umgesetzt, gelernt oder gesehen wird? 

Viele Grüße aus München
Ihre Birgit Schäfer & Team


Signatur Birgit Schäfer

mentale-staerke
Birgit Schäfer - zertifizierte Managementtrainerin & Coach