News August 2013 - neue Geschäftsräume, neue Termine, Einstellungen und Tipps für Lampenfieber...

Liebe Kundinnen und Kunden, 
liebe Interessentinnen und Interessenten,

seit Juli sind wir in neuen Geschäftsräumen.
Sie erreichen uns nun in der Boschetsrieder Str. 51a I.OG, 81379 München.
Von der U-Bahn-Haltestelle Obersendling (U 3 Richtung Fürstenried-West)
300 Meter entfernt. 

Wenn Sie an Seminarthemen interessiert sind:
die neuen Termine sind nun geplant.

Der Sommer ist die Zeit, einen Gang zurück zu schalten und zu genießen. Ob Bergwanderungen, relaxen am See oder Meer, Treffen mit Freunden im Biergarten, die Seele baumeln lassen, abschalten - der Sommer ist die schönste Jahreszeit. 

Wer für den Urlaub noch nach Ideen für die geeignete Lektüre sucht, findet hier einige Buchempfehlungen. 

Häufig hat man in der Sommerpause Zeit über sich und Situationen nachzudenken; Kraft zu sammeln, um Ideen umzusetzen. 

Vielleicht haben Sie Lust, Ihre persönlichen Einstellungen zu reflektieren?

Einstellungen signalisieren bestimmte Haltungen und Absichten: sich auf etwas einzustellen oder es abzuwerten, eineinander auszuhelfen oder auszusteigen, aufzustehen oder aufzugeben. Einstellungen können sich positiv oder negativ auswirken. Die Auseinandersetzung mit eigenen Einstellungen hilft, mehr Klarheit über Vorgehensweisen und deren Wirkung zu bekommen und zukünftig "richtige" Signale zu senden. 

  • Persönliche Einstellungen sind Teil unserer Persönlichkeit. 
  • Einstellungen sind für andere sichtbar. 
  • Einstellungen sind "ansteckend". Sie können eine ganze Gruppe positiv oder negativ beeinflussen. 
  • Negative Einstellungen limitieren das Handeln. Sie fokussieren das, was nicht geht. Dadurch begrenzt sich ein Mensch in seinen Handlungsspielräumen, Entscheidungsspielräumen, seiner Lebensfreude und dem Kontakt zu anderen Menschen. 
  • Zu positive Einstellungen spornen zu großen Anstrengungen an, mit denen jedoch häufig nur oberflächliche Ergebnisse erzielt werden, weil wichtige Dinge ausgeblendet werden. 
  • Man kann sich bewusst für oder gegen eine Einstellung entscheiden, wenn man seine eigenen Einstellungen und das daraus resultierende Verhalten kennt. 
  • Die Entwicklung neuer Einstellungen oder die Änderung alter Einstellungen resultiert aus der Veränderung
    - von Erwartungen: der persönlichen Überzeugungen aus der Vergangenheit, die die Erwartungen der Gegenwart prägen.
    - der Realität: der empfundenen Wahrnehmung, was tatsächlich geschieht und wie wir die Dinge bewerten
    - der Wünsche: was man sich für die Zukunft wünscht 

Im Coaching lässt sich die Landkarte der Einstellungen ermitteln.
Hier unterscheidet man nach verschiedenen Einstellungsvarianten. Idealistisch/oberflächlich - frustriert/ängstlich - trotzig/ärgerlich - resigniert/unbeteiligt - bewusst/mitdenkend - entschlossen/verändernd - engagiert/involviert. 

Wenn Sie selbst Ihre Einstellungen reflektieren wollen, helfen folgende Fragen: 

  • Welche Situationen schätzen Sie immer wieder zu positiv ein? Welche Faktoren haben zu dieser Einschätzung geführt? Welche Erwartungen hatten Sie an diese Situation? Schreiben Sie alle negativen Gedanken auf, die Ihnen bezüglich der Situation einfallen. Welche Gedanken davon haben Sie auch in anderen Situationen? 
  • Denken Sie an eine Situation, in der Sie voller Hoffnung begonnen haben und jetzt frustriert, trotzig oder resigniert sind. Welche Faktoren haben zu Ihrem Frust oder Resignation beigetragen? Welche Erwartungen hatten Sie an diese Situation? Schreiben Sie auch hierzu Ihre negativen Gedanken auf, die Ihnen einfallen.  

Häufig zeigen sich dadurch Denkstrukturen, die sich auf die Situation bezogen handlungshindernd auswirken. Achten Sie darauf, wo Sie mit Verallgemeinerungen (immer, nie, ständig....)  formulieren. Hinterfragen Sie diese. Achten Sie auf Ihre inneren Dialoge und verändern Sie diese bewusst. Zum Beispiel: "Nie sieht jemand, was ich wirklich leiste." - neue Formulierung: "Schade, dass mein Chef derzeit nicht schätzt, wie ich mich in dieses Projekt einbringe." 

Vielleicht haben Sie Lust im Rahmen eines Coachings Ihren Einstellungen auf die Spur zu kommen? 

A bis Z  diesmal L wie Lampenfieber

Wussten Sie, dass die meisten Menschen vor öffentlichem Auftreten mehr Angst haben als vor Hunden oder "Angst vor großen Höhen" usw.? 

Tipps: Lassen Sie Ihr Lampenfieber zu. Versuchen Sie nicht, so zu tun, als seien Sie ganz cool. Stehen Sie vor sich selbst zu Ihrem Lampenfieber, statt es zu verleugnen. Es ist nichts Schlimmes, aufgeregt zu sein. Wegdrücken heißt Steigerung der Aufregung! 

Bauen Sie Ihre innere Anspannung durch Bewegung ab. Machen Sie ein paar tiefe Atemzüge, gehen Sie noch einmal um den Block. Sagen Sie sich positive Worte - erinnern Sie sich an Situationen, in denen Sie mit sich zufrieden waren. 

Sprechen Sie langsam. Wer aufgeregt ist, spricht oft zu schnell und zu hektisch. Die Worte überschlagen sich, die Stimme wird unnatürlich hoch, und ehe Sie sich versehen, haben Sie sich verhaspelt oder etwas völlig Unüberlegtes gesagt. Das Fatale dabei: Ihre hektische Sprechweise und Ihre Aufregung verstärken sich wechselseitig. Ihr eigener Redeschwall bringt Sie aus dem Konzept, Sie werden noch nervöser, als Sie es ohnehin schon sind, reden dadurch noch schneller. Darum: Achten Sie auf Ihre Sprechtempo und bemühen Sie sich (insbesondere am Anfang), Ihre Sätze langsam und überlegt zu formulieren. 

Nehmen Sie die Sprechsituation gedanklich vorweg. Wir können uns alles vor unserem inneren Auge detailliert vorstellen. Es geht um eine Technik, die sich im Mentaltraining im Sport bewährt hat. Redner festigen damit auch die wichtigsten Punkte und Schlüsselstellen ihres Vortrages. Mögliche Nebengedanken können sogar wichtige Impulse geben. Gehen Sie Ihre bevorstehende Redesituation im Geiste durch. Stellen Sie sich vor, wie Sie ruhig atmen, mit kräftiger und verständlicher Stimme sprechen, die Zuhörer begeistern, guten Kontakt zu Ihren Teilnehmern haben oder Ihren Gesprächspartner überzeugen, Argumente sachlich und zielführend vortragen... 

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren. 

Wer mehr Tipps zur Reduzierung des Lampenfiebers haben möchte, schreibt einfach eine E-Mail. Sie erhalten ein pdf mit einer Auswahl an Übungen. 

Sommer -
die schönste Jahreszeit

 

Viele Grüße aus München
Ihre Birgit Schäfer & Team


Signatur Birgit Schäfer

mentale-staerke
Birgit Schäfer - zertifizierte Managementtrainerin & Coach