News November -

Liebe Kundinnen und Kunden, 
liebe Interessentinnen und Interessenten,

das neue 20-Minuten-Magazin ist erschienen. Viel Spaß beim Lesen! 

Themen sind diesmal: 

  • Teamfähigkeit - einmal intensiver betrachtet 
  • Ihre Kraftquellen
  • Negatives Vergleichen 

Bei den meisten Stellengesuchen wird Teamfähigkeit als wichtige Fähigkeit aufgeführt. Häufig wird dieses Schlagwort im Vorstellungsgespräch von den Bewerbern als Stärke genannt. Doch was ist darunter eigentlich zu verstehen?... Lesen Sie weiter im 20-Minuten-Magazin

Die nächsten Seminartermine sind geplant. "Stimmig klingen - stimmig sein" im Dezember, "Lust auf Selbstbewusst" im November... Hier finden Sie die Terminplanung für die nächsten Monate

Der Begründer der Positiven Psychologie, Martin Seligmann, erzählt gerne folgende Geschichte: Er war im Garten um Unkraut zu jäten. Seine Tochter hatte ihren Spaß dabei, das Unkraut in die Höhe zu werfen und mit diesem zu spielen. Er schimpfte seine Tochter. Als sie weitermachte, schimpfte er etwas lauter und als sie dennoch weitermachte, schrie er sie an, dass sie doch endlich aufhören sollte. Daraufhin lief sie weg. Kurze Zeit später kam sie zu ihm zurück und sagte zu ihm: "Früher habe ich wegen allen Dingen gleich geweint. Ich habe damit aufgehört, wegen jedem und allem zu weinen und zu jammern. Und wenn ich damit aufhören konnte, dann kannst Du auch bestimmt das Meckern aufhören." Das öffnete Martin Seligmann die Augen. Seine Tochter war damals fünf Jahre alt. Er begriff, dass er die Stärken seiner Tochter viel mehr hervorheben musste, als ihre unbequemen oder die aus seiner Sicht falschen Seiten zu kritisieren. 
Häufig beachten Menschen sehr intensiv ihre Schwächen um an diesen zu arbeiten, anstatt ihre Stärken zu stärken. Genauso können wir mehr das beachten, was uns glücklich macht, anstatt das, was uns unglücklich macht. Daraus entstand die Praxis der positiven Psychologie. Jeder hat seine Stärken. Ein Team lebt von den Stärken jedes Einzelnen. Kennen Sie die Top Five Ihrer persönlichen Stärken? 
Aus diesen Überlegungen heraus entstand ein Seminar "Stärken-stärken" das als Inhouse-Training gebucht werden kann. Nähere Informationen dazu erhalten Sie gerne. 


Eine Geschichte zum Nachdenken
Der Adler hörte viel Lobenswertes von der Nachtigall und so hätte er gerne Gewissheit gehabt, ob alles auf Wahrheit beruhe. Darum schickte er den Pfau und die Lerche aus. Sie sollten das Federkleid der Nachtigall betrachten und ihrem Gesang lauschen. Als sie wiederkamen, sprach der Pfau: "Der Anblick ihres erbärmlichen Kittels hat mich so verdrossen, dass ich ihren Gesang gar nicht gehört habe." Die Lerche sprach: "Ihr Gesang hat mich so entzückt, dass ich ganz vergaß, auf ihr Federkleid zu achten." 

Was sagt Ihnen diese Geschichte? 

DIE Realität gibt es nicht. Es gibt nur die persönliche Wahrnehmung. 

Darunter findet sich noch ein weiterer Aspekt für mich. "Der Anblick hat mich so verdrossen, dass ich ihren Gesang nicht gehört habe." Häufig nehmen wir etwas wahr, was wir negativ interpretieren und sehen das Schöne nicht mehr. Probieren Sie es aus: Immer wenn Sie etwas wahrnehmen, was Sie stört, suchen Sie nach schönen Dingen. Beispielsweise hat die Beraterin am Schalter eine grelle Stimme. Bevor Sie sich nun ganz auf das Empfinden der für Sie schrecklichen Stimme einlassen, schauen Sie auf Dinge, die schön sind. Möglicherweise hat Sie ein bezauberndes Lächeln, wunderschöne Haare, trägt ein schickes Kleid oder geschmackvolle Ohrringe. Was auch immer Sie finden - dadurch dürfen die Eindrücke nebeneinander stehen bleiben und beeinflussen Sie von einer möglichen abwertenden, genervten zu einer wertschätzenden Haltung. 


A bis Z
  diesmal M wie "man"  

Damit möchte ich die Aufmerksamkeit auf die Sprache lenken - auf das kleine Wörtchen "man". Kennen Sie diese Formulierungen: "Man müsste mal wieder Kopierpapier bestellen." Dadurch wird vermieden, dass wir verbindlich sind und eine Person direkt ansprechen. Und häufig wird dieses Wörtchen auch benutzt, wenn man keine Stellung beziehen möchte. "Man will ja auch mal Ruhe haben." Wer ist "man"?
"Man sollte sich nicht alles so zu Herzen nehmen." Hören Sie sich zu und fragen Sie sich: "Wann will ich Ruhe haben und wie könnte ich diese einfordern?", "Was will ich mir nicht so zu Herzen nehmen?"
 Stehen Sie zu sich, zu Ihrer Meinung und Ihren Bedürfnissen. Ersetzen Sie das Wörtchen "man" durch "ich". 


Viel Spaß beim Ausprobieren. 

 

Eine Frage der Sichtweise

 

Viele Grüße aus München
Ihre Birgit Schäfer & Team


Signatur Birgit Schäfer

mentale-staerke
Birgit Schäfer - zertifizierte Managementtrainerin & Coach