News Februar - Perfektion, Atemübung für Stressabbau, Selbstverantwortung

Liebe Kundinnen und Kunden, 
liebe Interessentinnen und Interessenten,

das neue 20-Minuten-Magazin erscheint Anfang März mit den Themen: Entscheidungen treffen, das optimale Bewerbungsanschreiben, die eigene Originalität leben. Im nächsten Newsletter finden Sie einen Link zum Magazin. 

Perfektion - Lust oder Frust?

Menschen, die immer alles richtig machen wollen, erzeugen damit eine Menge Druck. Sie setzen nicht nur sich selbst unter Druck, sondern auch andere Menschen. Die hohen Ansprüche geben anderen häufig das Gefühl, ihr Leben weniger im Griff zu haben, als die Perfektionisten.
Neigen Sie dazu, überpünktlich, perfekt organisiert zu sein? Gibt es in Ihrem Plan auch immer einen Plan B, falls die Dinge nicht so funktionieren wie vorgesehen? Fühlen Sie sich eher getrieben? Sind Ihre Arbeitsergebnisse fehlerfrei, weil Sie diese mehrmals kontrollieren? Empfinden Sie 90% erreicht schon als gescheitert? Wollen Sie immer alles 100%ig, besser noch 130%ig machen? 

"Schneller, höher, weiter." - Perfektionsstreben bringt Leistungszwang mit sich. Dieser kann sogar krank machen und in den BurnOut führen. Hinter dem Perfektionsstreben stecken Verhaltensmuster, die uns ein stabiles Selbstwertgefühl ermöglichen sollen. Außerdem bekommt man für seine Leistungen Anerkennung.

Perfektion ist wichtig und sinnvoll. Gewissenhaftigkeit, Pflichtbewusstsein, Einsatzwille und korrektes Handeln sind wichtige Voraussetzungen für den beruflichen Erfolg. Wer weit kommen will, der sollte sich auch nicht mit Mittelmaß zufrieden geben

Doch Vorsicht vor Übertreibung! 

Wer es mit der Perfektion übertreibt,
- produziert eine Menge Druck.
- kann sich über Erfolge nicht freuen, da man es ja immer noch
  besser machen könnte. 
- erwartet von anderen Fehlerfreiheit.
- hat seine Aufmerksamkeit auf Fehler und Schwächen gerichtet. 
- nimmt Fehler zum Anlass, sich und andere für Versager zu halten. 
- ist in einem Dauer-Stress-Zustand und körperlicher Anspannung.
- ist schnell frustiert, wenn nicht das Optimale erreicht werden konnte. 

Die Muster unseres Denkens wurden häufig schon in der Kindheit angelegt - doch heute können wir diese Einstellungen hinterfragen. 

Wenn Sie sich als Perfektionisten bezeichnen, dann fragen Sie sich: Was ist Genuss, was ist Pflicht? Und wann darf ich mir erlauben zufrieden zu sein? 

Geben Sie Ihr Bestes, denn Mittelmaß gibt es genug. Herausragende Leistungen werden von Menschen erbracht, die mit Ehrgeiz und hohen Ansprüchen an eine Sache herangehen. Beachten Sie dabei auch, dass das Unvollkommene kein Mangel, sondern menschlich ist. 

Wenn Sie für sich den Abgleich haben möchten, was Ihnen der Perfektionismus bringt und wo er Sie behindert, dann führen Sie folgende Übung durch: 
Nehmen Sie sich zwei Blatt Papier. Auf das eine Blatt schreiben Sie die Vorteile, die das Streben nach Perfektion mit sich bringt. Auf das andere Blatt schreiben Sie die negativen Folgen, die das Streben nach Perfektion mit sich bringt. Machen die Nachteile die Vorteile zunichte, dann arbeiten Sie daran, etwas gelassener mit sich umzugehen. 

Ich habe vor einiger Zeit ein Graffitti gelesen: Haben Sie schon einmal einen glücklichen Perfektionisten gesehen?
In diesem Satz steckt die Botschaft, dass zu hohe Ansprüche unzufrieden machen; dass man sich nicht auf das konzentriert, was gut läuft, sondern auf die Dinge, die besser laufen könnten. 

Kinder bekommen heute häufig schon im Kindergarten Englischunterricht, spielen Instrumente und wissen früh, wie man sich in der Erwachsenenwelt bewegen sollte. Kinder mit weniger Leistungsanspruch wachsen glücklicher, gesunder und entspannter auf. 

Nutzen Sie den Mut zur Lücke! Muss wirklich im Job alles sofort und fehlerfrei erledigt werden? Muss die Küche perfekt aufgeräumt und morgens die Betten aufgeschüttelt sein? Muss die Kleidung immer gut sortiert im Kleiderschrank liegen? 

Hören Sie auf mit Vergleichen. Wer sich ständig mit anderen vergleicht, setzt sich nicht nur unter Druck, es macht auf Dauer unglücklich. Man vergleicht meistens immer nur den Aspekt bei anderen mit sich selbst, bei dem man schlechter abschneidet. 

Lernen Sie, das Nichtstun zu genießen. Planen Sie sich dafür Zeit in den Kalender ein. 

Lernen Sie aus Fehlern. Denken Sie daran, dass man aus Fehlern mehr lernt, als aus Erfolgen. So sind Fehler eine Chance neue Erkenntnisse zu gewinnen. 

Atemübung zum Stressabbau 

Im Stress halten wir häufig die Luft an und atmen vermehrt ein. Um Stress abzubauen, empfiehlt es sich daher systematisch und bewusst auszuatmen. 

Atmen Sie auf 4 Sekunden durch die Nase ein. Halten Sie dann für 4 Sekunden die Luft an. Atmen Sie bewusst auf 8 Sekunden aus. Stellen Sie sich vor, dass ein Teller heiße Suppe vor Ihnen steht. Mit Ihrem Ausatem wollen Sie die Suppe nun kühlen. Führen Sie diese Übung 4 Mal hintereinander durch. 

Selbstverantwortung 

Das Wort Selbstverantwortung bedeutet, dass wir uns vor uns selbst zu ver-antworten haben. Es gibt Menschen, die Meinungen anderer annehmen, obwohl sie diese für sich selbst nicht für richtig ansehen. Sie geben die Verantwortung für ihr Leben in vielen Situationen an andere Menschen ab und fühlen sich als Spielball der Umstände. Sicherlich kann nicht jeder einfach tun und erreichen, was er möchte, doch es gibt häufig mehr Chancen und Möglichkeiten, als man denkt. 

Selbstverantwortung hat auch immer etwas mit dem eigenen Denken zu tun und wie wir mit Dingen, die uns im Leben passieren, umgehen. 

George Bernard Shaw sagte: "Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld, für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie diese nicht finden können, schaffen sie diese selbst." 

Was denken Sie, wenn Sie dieses Zitat von George Bernard Shaw lesen? 

Zwei Bücher, die mich sehr inspirieren und interessant geschrieben sind, möchte ich Ihnen gerne empfehlen. 

Buchtipps

Sina Trinkwalder, Wunder muss man selber machen 

Sieg der Silberrücken, Beruflicher Richtungswechsel in der Lebensmitte. 

 

Wollen Sie endlich einen neuen Job? Möchten Sie sich beruflich verändern?  

Dann bringen Sie Ihr Vorhaben doch durch ein individuelles Potenzial-  oder Bewerbungscoaching voran. 

 

A bis Z  diesmal Q wie Qualität 

Unter Qualität versteht man die Beschaffenheit, die Güte oder den Wert von etwas. Ich möchte das Thema Qualität unter dem Aspekt Lebensqualität ansprechen. Wie definieren Sie für sich Lebensqualität? Was beinhaltet für Sie ein gelungenes Leben? 

Häufig sprechen wir dann von einem gelungenen Leben, wenn wir unsere Werte und Bedürfnisse in unserem Leben leben können und integriert haben. Kennen Sie Ihre wichtigsten Werte? 

Wenn Sie dies gerne näher beleuchten möchten, schreiben Sie eine E-Mail an info@coaching-training-schaefer.de mit dem Betreff "Werte". Sie erhalten dann einen Bogen zur Selbstreflektion. 

 

 

 

sich entfalten 

 

Viele Grüße aus München
Ihre Birgit Schäfer & Team


Signatur Birgit Schäfer

mentale-staerke
Birgit Schäfer - zertifizierte Managementtrainerin & Coach