News September

Themen:

  • die Strahlkraft erhoehen und das Charisma staerken
  • neue Wege gehen und was wir von Affen lernen koennen
  • mental stark sein 
  • Auswirkungen von Vorannahmen

Liebe Kundinnen und Kunden, 
liebe Interessentinnen und Interessenten,

das neue 20-Minuten Magazin erscheint Anfang Oktober mit den Themen: 

- Optimismus - Pessimismus - ist positives Denken der richtige Weg? 
- Luftwoerter
- Tipps für eine gute Ausstrahlung 

Der Sommer geht zu Ende und vielleicht fragen Sie sich, welcher Sommer?  
In meinem Urlaub habe ich  diesen wunderschoenen leuchtenden Regenbogen fotografiert und mich daran sehr erfreut. Und wer den Regenbogen faszinierend findet, der muss auch den Regen akzeptieren, der die Entstehung erst ermoeglicht. Diese Metapher hilft auch im Alltag, denn jede Situation hat zwei Seiten: eine gute und eine schlechte. Nach Karl Valentin sogar drei: die gute, die schlechte und die komische Seite einer Sache. Es kann sehr hilfreich sein, die anderen Seiten zu suchen.


Vor kurzem habe ich einen Spruch gelesen, der sehr gut zum Thema Charisma - den Funken ueberspringen lassen passt: 

Wozu Diamanten um den Hals haengen, wenn sie in den Augen funkeln?

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Gong finden Sie Tipps von mir - zum Zeitungsartikel 

Das naechste Charisma-Seminar findet am 27. Oktober in Muenchen statt. Naehere Informationen 


Neue Wege gehen oder negative Erfahrungen vermeiden wollen 

Vermeiden Sie manchmal Erfahrungen, nur weil andere Menschen Negatives sagen? Was macht Sie denn so sicher, dass die negativen Befuerchtungen der anderen Menschen auch für Sie zutreffend sind? 

Der Blick auf ein interessantes Experiment, das von Wolfgang Koehler mit Affen durchgefuehrt wurde, lohnt sich. 

In einem Kaefig befinden sich fuenf Affen. In den Kaefig wird eine Leiter gestellt, darueber werden an der Decke Bananen befestigt. Logischerweise dauert es nicht lange, bis ein Affe die Leiter erklimmt und eine Banane ergattern moechte. Doch sobald ein Affe versucht, die Leiter zu erklimmen, werden er und alle anderen Affen mit eiskaltem Wasser besprueht. Nach einer Zeit versucht ein weiterer Affe auf die Leiter zu steigen, um an die Banane zu kommen. Das Ergebnis ist das Selbe: wieder werden alle Affen mit eiskaltem Wasser besprueht. Obwohl das kalte Wasser nun abgestelt wurde, halten die Affen sofort den Affen zurueck, der versucht auf die Leiter zu steigen. Anschließend wird ein Affe aus dem Kaefig entlassen und durch einen neuen ersetzt. Natuerlich moechte auch dieser Affe sofort die Banane haben und bewegt sich auf die Leiter. Kaum beruehrt er die Leiter, wird er von den anderen Affen unsanft zurueckgehalten. Es gibt keine Versuche mehr, an die Bananen zu kommen. Im weiteren Verlauf wird wieder ein alter Affe aus dem Kaefig entlassen, ein neuer kommt hinzu. Das gleiche Spiel geht von vorne los. Dieser moechte zur Leiter und wird sofort von seinen Kaefiggenossen attackiert. Interessanterweise beteiligt sich daran auch der zuvor dazugekommene Affe enthusiastisch an den Angriffen. Die Affen werden weiterhin ausgetauscht, bis zum Zeitpunkt, an dem kein Affe mehr im Kaefig ist, der die Erfahrung des eiskalten Wassers gemacht hat. Das Ergebnis ist, dass kein Affe je wieder versucht, die Leiter zu erklimmen. 

Dieses Ergebnis finde ich sehr interessant, denn wie haeufig hoeren wir den Satz: "Das haben wir schon immer so gemacht." 

In welchen Situationen geben wir den negativen Befuerchtungen anderer Menschen nach, ohne zu ueberpruefen, ob es für uns so richtig ist? 


Mental stark sein
- Seminar am 28. und 29. Oktober - noch wenige Plaetze frei 

Das 2-Tages-Training für Ihre innere Staerke 

Ziele des Seminars: 

  • mit Unsicherheiten zuversichtlich umgehen koennen
  • den persoenlichen Einfluss auf Situationen kennen- und verstehen lernen und erfolgreich steuern
  • aus Stress-Situationen heraus in Sekunden zur Ruhe kommen koennen, um sichere Entscheidungen zu treffen
  • Loesungsideen abseits herkoemmlicher Wege finden
  • in belastenden Ereignissen auch Foerderliches sehen 
  • Gewohnheiten und Ueberzeugungen und deren Auswirkungen auf die Lebensqualitaet verstehen, Veraenderungsimpulse setzen. 

Nähere Informationen finden Sie hier  


A bis Z
  diesmal V wie Vorannahmen   

Sicherlich kennen Sie diese Situationen. Sie sind bei einem Meeting und sprechen anschließend mit verschiedenen Teilnehmern ueber einzelne Punkte. Sie bemerken, dass es voellig unterschiedliche Wahrnehmungen und Bewertungen ueber identische Sachverhalte gibt. Jeder von uns nimmt nie alle Informationen wahr. Wir hoeren oft, was wir hoeren wollen. Wir nehmen wahr, was uns gerade wichtig erscheint. Wir sind abgelenkt und selektieren aus. Wir interpretieren die Dinge, die wir wahrgenommen haben mit unseren eigenen Erfahrungen und Erwartungen. So kann fuer den einen Teilnehmer der Moderator engagiert gewirkt haben, der andere haelt ihn für oberflaechlich oder wichtigtuerisch. Diese Bewertungen werden haeufig nicht hinterfragt und man geht davon aus, dass die eigene Sicht der Dinge objektiv ist.
Besonders kritisch ist dies, wenn wir Vorannahmen ueber andere Menschen treffen – wie sie sind, was Sie denken, was sie bewegt und was sie tun werden und warum. Es handelt sich bei Vorannahmen nicht um faktisches Wissen.

Haeufig werden Vorannahmen nicht als Interpretation kommuniziert, sondern werden bereits als feststehende Tatsachen ausgesprochen.

Decken Sie Ihrer eigenen Vorannahmen und Interpretationen auf, in dem Sie sich fragen, ob es noch andere Gruende für ein Verhalten geben koennte.

So ist jemand, der 15 Minuten zu spaet kommt und Sie kurz darueber informiert, moeglicherweise nicht geringschaetzig Ihnen gegenueber oder unzuverlaessig. Es koennte sein, dass diese Person damit seine Wichtigkeit unter Beweis stellen moechte oder einfach nur am Stresslimit ist. Eventuell gibt es im kulturellen Umfeld keine minutengenaue Puenktlichkeit, sondern ein Anstandslimit von 15 bis 20 Minuten  -  fuer Ihren Gespraechspartner scheint das Verhalten dann voellig in Ordnung.
Wenn man nun aufgrund seiner Interpretation selektiv wahrnimmt, dann macht man sich haeufig zum Opfer seiner eigenen Bewertung.  (z.B. Wenn Sie das Zuspaetkommen als Wichtigtuerei abgetan haben und Ihnen diese Person dann von einem Erfolg berichtet, werden Sie sich bestaetigt fuehlen. Haetten Sie die Verspaetung als am Rande des Stresslimits definiert, dann wuerden Sie sicherlich anders auf den Erfolgsbericht reagieren - oder?). Deshalb ist es zielfuehrend nachzufragen und seine eigenen Beduerfnisse zu kommunizieren anstatt Urteile zu treffen. 

Die Farben des Regenbogens 

 

Viele Grüße aus München
Ihre Birgit Schäfer & Team


Signatur Birgit Schäfer

mentale-staerke
Birgit Schäfer - zertifizierte Managementtrainerin & Coach