News November

Themen des Newsletters:

  • Gut zu sich selbst sein 
  • W wie Widerstand 

Liebe Kundinnen und Kunden, 
liebe Interessentinnen und Interessenten,

das
neue 20-Minuten Magazin ist da. Diesmal mit folgenden Themen:  

- Optimismus - Pessimismus - ist positives Denken der richtige Weg? 
- Luftwoerter
- Tipps für eine gute Ausstrahlung
- lockerer Kehlkopf - leichter Sprechen 

Hier kommen Sie zum Magazin 

Die Adventszeit beginnt in Kürze. Es scheint so, dass "alle Jahre wieder" die Bedeutung bekommen hat: Alle Jahre wieder Stress, Druck, Endjahresgeschaeft, Erledigung von liegengebliebene Aufgaben usw. 

Nutzen Sie diese Zeit bewusst, um gut zu sich selbst zu sein und Ihren Umgang mit sich selbst zu reflektieren. 

Wie oft fuehlen Sie sich unter Druck, gehetzt, ausgelaugt oder innerlich leer? Wie oft sind Sie genervt von Situationen oder anderen Menschen? 

Wir koennen nicht alle Geschehnisse in unserem Leben kontrollieren und bestimmen. Wie wir darueber denken und damit umgehen, das koennen wir bestimmen. Das bedeutet Freiheit und Verantwortung zugleich. Sicherlich ist es einfacher, andere oder die Umstaende dafuer verantwortlich zu machen, wie es einem geht. Doch wie waere es, wenn man fuer sich und sein Wohlbefinden die Verantwortung uebernimmt und danach Ausschau haelt, was man gerade für sich Gutes tun kann? Wer gut fuer sich sorgt und dann wieder mit sich im Reinen ist, geht auch wieder gelassener mit den Herausforderungen des Alltags um. Davon koennen auch andere Menschen profitieren. Stellen Sie folgende Ueberlegungen an: 

Was brauche ich in dieser Situation? 

Was kann ich im Kontakt mit anderen Menschen tun, damit es mir besser geht? 

Was tut mir gut? 

Haeufig tun wir genau das Gegenteil und setzen uns unter Druck und erzeugen damit weiteren Stress. Man sucht Fehler bei sich selbst, geht hart mit sich ins Gericht, kaempft gegen den Zustand an und beschaeftigt sich mit Dingen, die außerhalb des eigenen Einfussbereichs liegen. Erwartungshaltungen an die eigene Person, zum Beispiel immer perfekt sein zu muessen, sind nicht erfuellbar und schaffen erneut Stress. 

Gewinnen Sie Abstand und verlassen Sie gedanklich den Raum. Versuchen Sie nun von aussen auf die Situation zu blicken. Wie wichtig sind die Dinge aus dieser Perspektive wirklich? 

Bringen Sie sich erst in einen guten Zustand und erledigen Sie erst dann eine Aufgabe nach der anderen. Die Erledigung von Arbeiten fällt in einem guten Zustand leichter. 

Achten Sie auf Ihren Atem. Wer unter Stress ist, atmet flach. Atmen Sie tief und bewusst ein paar Minuten und geniessen Sie die erhoehte Klarheit.

Lachen Sie so oft wie möglich - auch über sich selbst. Lachen gehoert zum Leben. Mit Humor geht vieles leichter und wer von Herzen lacht, tut sich selbst Gutes. Lachen tut sowohl der Psyche, als auch dem Koerper gut. Lachen baut Stresshormone im Koerper ab. 
Nehmen Sie Situationen auch unter humorvollem Blickwinkel wahr. Waehrend im Kaufhaus in der Weihnachtszeit das Lied ertoent "Oh du froehliche...." und manche Menschen unter Stress, mit verbissenen Gesichtern an der Kasse stehen. Eine Situation zum Schmunzeln - oder? 

A bis Z  diesmal W wie Widerstand   

Widerstaende beruhen haeufig auf fehlendem Verstaendnis, geringem Vertrauen in sich und andere und einem "nicht-loslassen-koennen/wollen". 

In Gespraechen und Verhandlungen liegen den Beteiligten oft unterschiedliche Informationen vor, es gibt unterschiedliche Erwartungen oder es wird den Rahmenbedingungen misstraut. Haeufig wird bei Veraenderungen automatisch von einer Verschlechterung der Situation ausgegangen. 

Es ist oft schwer, Veraenderungen in kurzer Zeit zu akzeptieren und emotional zu verarbeiten. Menschen bekommen Angst, wenn Verlust droht. Verlust von Status, Macht, sozialen Netzwerken, Komfort, Handlungsspielraum, Kompetenzen, Zukunftsoptionen, lieb gewonnenen Gewohnheiten. 

Das Wissen um die Stufen der Veraenderung hilft, diese bewusst und aktiv anzugehen, um nicht lange im Widerstand zu verharren. Wer sich nicht bewegt, der wird auch nichts bewegen. 

In der Stufe des Widerstands besteht kein Wille und Antrieb zur Veraenderung der Situation. Eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema wird vermieden. Typische Aeußerungen in dieser Stufe sind: "Immer wird auf mir herumgehackt."; "Ich kann es eh keinem Recht machen."; "Die anderen sind schuld."; "Frueher war alles besser." 

Um aus dem Widerstand in eine bewusste Auseinandersetzung zu kommen, helfen folgende Fragestellungen: 

Welche Konsequenzen ergeben sich aus meinem Nichthandeln? Was werden die Folgen sein und will ich diese eingehen? Gab es aehnliche Situationen in meiner Vergangenheit und wie bin ich damals damit umgegangen? (Diese Frage kann unterstuetzen, den Blick auf die eigenen Faehigkeiten und Ressourcen zu lenken.) 

Wer sich bewusst wird, dass er die Situation aendern moechte, der geht oftmals schnell zum Handeln ueber. Wenn die geplante und durchgefuehrte Handlung keinen Erfolg aufweist, dann faellt man schnell wieder zurueck in den Widerstand. Aus diesem Grund macht es Sinn bereits im Vorfeld zu ueberlegen, wie man mit Rueckschlaegen umgehen will und welche Hindernisse auf dem Weg auftauchen koennen. 

Nehmen wir folgende Beispiele: Eine Person ist seit Jahren sehr unzufrieden mit dem Arbeitsplatz, verliert die Freude und Motivation, bleibt aber im Widerstand und sucht keine anderen Optionen am Arbeitsmarkt. Nach einiger Zeit wird dieser Person bewusst, dass es so nicht weitergeht. Sie schreibt ein paar Bewerbungen - geht also aktiv ins Handeln. Die ersten Bewerbungen kommen direkt zurueck und es kommt zu keinen Einladungen zum Vorstellungsgespraech. Resigniert stellt die Person ihr Tun ein, schreibt keine Bewerbungen mehr und bleibt mit groeßerem Frustfaktor auf dem bisherigen Arbeitsplatz. Wer eine Rueckfallprohylaxe einbaut, der wuerde Klarheit darueber haben, dass dies eine realistische Situation ist und es deutlich mehr Bewerbungen bedarf, er wuerde weitere Moeglichkeiten wie Initiativbewerbungen in Betracht ziehen, Headhunter kontaktieren, Netzwerke nutzen etc. 

Wer mehr Sport treiben moechte, kennt moeglicherweise die Phase des Widerstands und der Ausreden. Erst koerperliche Beschwerden oder ein hohes Maß an Unzufriedenheit machen dann bewusst, dass man Handeln muss. Der erste Besuch im Fitnessstudio, oder die erste Joggingrunde haben oft zur Folge, dass die Betaetigung und Anstrengung erst einmal Schmerzen verursachen. Und genau an dieser Stelle fallen viele wieder in den Widerstand zurueck. Sich vorher bewusst zu machen, in welchen Situationen man wieder in den Widerstand gehen wird, ist hilfreich - um genau das zu verhindern. 

 

 

 

 

Jeder Tag, an dem du  nicht laechelst, ist ein verlorener Tag. 

Charlie Chaplin 

 

 

Viele Grüße aus München
Ihre Birgit Schäfer & Team


Signatur Birgit Schäfer

mentale-staerke
Birgit Schäfer - zertifizierte Managementtrainerin & Coach